Concerts
Via Nova, 27. Weimarer Frühlingstage: Silke Eberhard´s Brain Frog
June 11, 2026, 19:00
Venue: Jugend- und Kulturzentrum Mon Ami (oben)
Silke Eberhard (altosaxophone), Nikolaus Neuser (trumpet), Matthew Bookert (tuba), Alberto Cavenati (electric guitar & effects)
Premiere, new contemporary music ensemble.Ungewöhnliche Besetzung, die Groove, Noise, Kammermusik und freie Improvisation miteinander verschränkt. Der Abend steht exemplarisch für die Öffnung des Festivals hin zum experimentellen Jazz und unterstreicht den Dialog zwischen improvisatorischer Praxis und zeitgenössischer Komposition.
Musik von Wolfgang Wollschläger, Rudolf Hild, Gebhard Ullmann, Silke Eberhard.
Berlin Improvisers Orchestra
June 20, 2026, 20:00
Venue: Berlin, Kühlspot
Guro Kverndokk – vocals
Amy Green – vocals
Maja von Kriegstein – electronics, objects
Tommaso Vespo – piano
Roman Stolyar – piano, flute
Niko Meinhold – piano
Hannes Buder – electric guitar
Hui-Chun Lin – cello
Dietrich Petzold – viola, violin
Gerhard Gschlößl – trombone
Nikolaus Neuser – tumpet
Henrik Walsdorff – saxophone
Robert Würz – saxophone
Manuel Miethe – saxophone
Florian Pasche – saxophone
Ulf Mengersen – double bass
Horst Nonnenmacher – double bass
Klaus Kürvers – double bass
Willi Kellers – drums
Yorgos Dimitriadis – drums
Marcello Busato – drums
Circuit Training
June 27, 2026, 20:30
Venue: Berlin, Kühlspot
- Florian Bergmann | Klarinette, Bassklarinette
- Nikolaus Neuser | Trompete
- Elena Kakaliagou | Waldhorn
- Ignaz Schick | Turntable, Sampler
- Eliad Wagner | Analoger Synthsizer
- Max Arsava | Klavier, Elektronik
- Nick Dunston | Kontrabass
- Adam Goodwin | Kontrabass
- Klaus Kürvers | Kontrabass
- Taiko Saito | Vibraphon
- Sofia Borges | Schlagzeug
- Flo Fischer | Schlagzeug
Die 20. Ausgabe von Circuit Training präsentiert graphisch notierte Werke von Max Arsava und Ignaz Schick. Circuit Training ist ein seit 2013 bestehendes Workshopensemble welches MusikerInnen aus der Berliner Echtzeitmusikszene, dem Jazz, der Neuen Musik sowie der elektroakustischen Musik genreübergeifend zu zwei Arbeitsphasen pro Jahr zusammen bringt, um mit graphisch notierten Stücken zu experimentieren.
35. Darmstädter Jazz Conceptions (29.6.-4.7.)
July 3, 2026,
Venue: Bessunger Knabenschule Jazzinstitut Darmstadt
Seit 1992 sind die Darmstädter Jazz Conceptions ein fester Bestandteil des Darmstädter Jazzkalenders. Immer in der ersten Woche der Hessischen Sommerferien treffen sich geübte Laienmusiker*innen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen an den Instrumenten, um sich in festen Ensembles und unter der Anleitung von erfahrenen, professionellen Coaches gemeinsam ein Bandprofil und ein kurzes Konzertprogramm zu erarbeiten, mit dem sie an den letzten beiden Abenden des Workshops öffentlich auftreten.Die Kurse selbst finden zwischen Montag und Freitag tagsüber in der Bessunger Knabenschule und in der Akademie für Tonkunst statt. Abendliche Sessions finden unter der Woche auf verschiedenen Bühnen in Darmstadt statt. Freitag- (3.7.) und Samstagabend (4.7.) präsentieren sich die Ensembles, bei schönem Wetter im Hof der Bessunger Knabenschule dem gebannten Publikum.
Jazz im Palmengarten – Baby Sommer's Brother & Sisterhood
July 16, 2026, 19:30
Venue: Palmengarten Frankfurt
Günter „Baby“ Sommer (dr, comp, artistic director), Matthias Schubert (ts), Raymond MacDonald (as, ss, comp), Anna Kaluza (as), Johannes Enders (ts), Shannon Barnett (tb), Anke Lucks (tb), Gerhard Gschlößl (tb), Nikolaus Neuser (tp), Martin Klingeberg (tp, voice), Didrik Ingvaldsen (tp), Uli Gumpert (p, comp), Maike Hilbig (b), Wolf-P. „Assi“ Glöde (prod manager)
Günter „Baby“ Sommers Großprojekt erweist der legendären „Brotherhood Of Breath“ des südafrikanischen Musikers Chris McGregor (Piano, Flöte, Komposition) aus den 70er und 80er Jahren seine Referenz. Mit ungezügelter Spielfreude erweckt es den grenzenlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben „Musik muss einen Rhythmus besitzen“ hatte Chris McGregor 1971 das Konzept seiner Kompositionen beschrieben: „Ich habe einfach genug von dieser beschissenen Avantgarde, die meint, dass die Musik auf die time verzichten solle. […] Die Leute hier in Europa identifizieren sich nicht mit der Trommel. Und das ist schade“.Baby Sommers Projekt transponiert die Vergangenheit einer spezifischen Formation aus der jüngeren Jazzgeschichte in die Gegenwart – als Impuls für die aktuelle Musikszene (auch über die Grenzen des „Jazz“ hinaus) – und nicht zuletzt auch für eine multi-kulturelle Verständigung. Denn die „Brother & Sisterhood“ verbindet nicht nur Musiker verschiedener Nationalitäten, Musiktraditionen und Geschlechter, sie gibt auch ein Beispiel für eine „Identität“, in der sich solche Kategorien als irrelevant erweisen und auflösen.Die Großformation begeistert das Publikum und vereint ausgewiesene FreeJazz-Fans und jugendliche Jazzrock-Anhänger.